Arbeitsweise

Hier ein beispielhafter Beratungsablauf:

1.    Schritt

Entwicklung einer Arbeitshypothese durch:

a) Systematische Informationssammlung* und Auswertung

b)  Austausch mit den Beteiligten

c) Begegnung, inkl. Verbindung und sensitive (stellvertretende) „Anfühlung“


2.    Schritt (eventuell)

Ergänzung oder Überprüfung des Entwurfs der Arbeitshypothese, im Rahmen (m)eines interdisziplinären Netzwerks und ggf. weiterer externer Spezialisten, wie (Kinder-) Ärzte, Psychologen, Psychiater etc.

3.    Schritt

Abstimmung der Arbeitshypothese mit den Beteiligten

4.    Schritt

Erarbeitung und Empfehlung multimodularer Maßnahmen** und evtl. Psychoedukation

5.    Schritt

Umsetzung der abgestimmten Maßnahmen durch:

- Begleiter / Eltern

- Kinder, Jugendliche oder Erwachsene selbst, i.S. von Selbstmanagement, -fürsorge oder -vertretung

- Spezialisten

- ggf. auch durch mich


6.    Schritt (eventuell)

Ggf. auch Feinabstimmungen oder „Nachjustierung“ während oder nach der ersten Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen

Selbstverständlich ist es auch möglich mich nur mit der Erstellung einer Arbeitshypothese oder einer „Erst- oder Schnelleinschätzung“ oder eines spontanen „Blicks von außen“ auf die Praxis zu beauftragen.

* Dabei berücksichtige ich z.B.:

  • biologisch-genetische und körperliche Faktoren, inkl. Medikamente
  • den kognitiven Entwicklungsstand
  • die sozial-emotionale Reife
  • die Lebensgeschichte, inkl. evtl. belastender oder traumatisierender Erfahrungen
  • evtl. psychische Erkrankungen
  • bisherige Verbesserungs- und Therapieversuche
  • die Kommunikation
  • vorhandene Ressourcen und Potentiale
  • die „Rahmenbedingungen“ und die konkrete Begleitungssituation
  • systemische Effekte


** Diese können vielfältig „ansetzen“:

  • bei der Klientin / beim Klienten auf der

- physisch/biologische Ebene

seelisch-emotionale Ebene

psychologische Ebene

„geistige“ Ebene

  • im unmittelbaren Lebens- Begleitungs- und Behandlungsumfeld, inkl. Psychoedukation
  • im mittelbaren Lebens- Begleitungs- und Behandlungsumfeld, z.B. mit Hilfe von Kooperationsvereinbarungen etc.